Treppenanlage instandgesetzt

Für das Ingenieurbüro Bell (Rockenberg-Oppershofen) durfte ich als Bauleiter 2009/2010 die historische Treppenanlage der katholischen Kirche St. Gallus von der Scheidegasse zum Kirchplatz in Rockenberg instandsetzen. Der Entwurf wurde mit dem kirchlichen Denkmalschutz abgestimmt. Wie vorgefunden wurde die Treppe vermutlich 1790 mit Stufen aus Rockenberger Sandstein angelegt.

Alle Stufen wurden dafür ausgebaut und bis auf 10 von 40 zum Wiedereinbau werkseitig bearbeitet. Der Rockenberger Sandstein war für eine Bearbeitung vorort mit Handgeräten zu hart. Die gesamte Anlage erhielt eine bis dahin nicht vorhandene Fundamentierung aus Stahlbeton. Der einseitige, bauzeitliche Handlauf aus Rundeisen wurde angepasst und feuerverzinkt. Gegenüber wurde ein neuer, dazu passender Handlauf hinzugefügt. Die linksseitige Stützmauern wurde einschließlich Mauerabdecksteinen neu verfugt und es wurde eine Mastlaterne eingefügt. Nähes beim Projekt Sanierung Treppe.

Daniel Weide

Baulücke geschlossen

Der Nachbar hat an seiner Grenze eine zweigeschossige Brandwand. Der Bauherr hat ein Büro- und Wohnhaus, um das man fast mit einem Auto drum herum fahren könnte, wären auf der Nachbarseite nicht ein überflüssiger eingeschossiger Anbau und ein Schuppen.

2007 stellte sich nun die Aufgabe, diese Lücke mit einem neuen Baukörper schlüssig zu füllen. Für den weiter hinter dem Büro- und Wohnhaus gelegenen Gewerbebetrieb war eine räumliche Erweiterung mit großzügiger, stützenfreier Lagerfläche und eine Garage für drei PKW gewünscht. Eine gewisse Herausforderung war die brandschutztechnische Trennung zwischen Betrieb, Lager, Garage und Wohnhaus. Näheres beim Projekt Anbau Lagerhalle.

Dieses Projekt durfte ich im Namen des Ingenieurbüros Bell (Rockenberg-Oppershofen) bis zum Abschluss Ende 2009 betreuen.

Daniel Weide

Kompaktes Wohnhaus

Beim kostenbewussten Bauen kommt es vor allem auf räumliche Effizienz an. So entstand als Freundschaftsdienst neben der regulären Arbeit im Juni 2009 der Entwurf für ein sehr kompaktes Einfamilien-Wohnhaus, bei dem die Wohnfläche maximiert wird, indem der Raum für Flur, Abstellfläche und Haustechnik möglichst klein bleibt. Näheres beim Projekt Kompaktes Wohnhaus (Entwurf).

Leider blieb das Projekt im Entwurfsstadium, weil das passende Grundstück nicht gefunden wurde.

Daniel Weide

Filmszene wird Rhythmotektur

Wenn Architekten entwerfen, geht es darum, Gedanken und Bilder im Kopf zu formen und dann in ein Gebäude oder ähnliches zu übersetzen, meistens auch noch unter einem gewissen Zeitdruck. Doch wie entstehen solche Bilder im Kopf für eine außergewöhnliche Architektur, die nicht nur funktional orientiert ist?

Am Anfang steht eine abstrakte Idee oder ein Thema, z.B. Luft, Traum, Härte, Bewegung, Offenheit, Licht oder Charakter. Um einen solchen Begriff oder mehrere in Architektur zu übersetzen, bedarf es eines Transformationsprozesses, für den unterschiedliche Methoden in Frage kommen. Gegebenenfalls muss auch eine neue Methode entwickelt werden und unter Umständen sind mehrere Transformationsschritte erforderlich. Wenn die Transformation abgeschlossen ist, wird man den Ursprung vielleicht gar nicht mehr direkt erkennen. Es gibt jedenfalls immer mehrere Varianten und stets ein anderes Ergebnis, was unsere Architekturlandschaft so vielseitig macht.

Bei einem Wochendstehgreif vom 14.-17.01.2005 mit dem Titel „Rhythmotekturen“ an der Technischen Universität Braunschweig am Institut für Architekturzeichnen und Raumgestaltung (Prof. Karch) entstand eine meiner abstraktesten Studienarbeiten. Aufgabe war es, aus einem von drei Filmen eine Skulptur zu entwickeln. Ich beschäftigte mich mit dem Film „Fallen Angels“ und hier im Speziellen mit dem Thema Mord. Da für die Aufgabe nur wenig Zeit war, ist meine Rhythmotektur sicherlich optisch nicht die beste Arbeit geworden, aber der Transformationsprozess war äußerst spannend. Näheres beim Projekt Rhythmotektur.

Daniel Weide

Neu-Definition „Antitransparenz“

Eine weitere interessante Studienarbeit entstand bei Prof. Karch (Institut für Architekturzeichnen und Raumgestaltung) an der Technischen Universität Braunschweig im Wintersemester 2003/2004 im Rahmen eines Fotoseminars mit dem Titel „transparenzBILD“. In mehreren Schritten haben wir uns fotografisch mit dem Begriff „Transparenz“ beschäftigt.

Bei meiner Arbeit ging es um Materialtransparenz, Zweideutige Bezüge und Tiefe Oberflächen im öffentlichen Raum. Nach der Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Definitionen von Transparenz ging es zum Abschluss um die moderne Definition einer Antitransparenz. Wie auch bei der vorherigen Studienarbeit Vielschichtig entstand im April 2004 wieder ein Guckkasten. Näheres beim Projekt Antitransparenz.

Daniel Weide

Studienarbeit „Vielschichtig“

Im Jahr 2003 bin ich an die Technische Universität Braunschweig gewechselt. Hier durfte ich bei Prof. Karch (Institut für Architekturzeichnen und Raumgestaltung) meine kreative Ader zeigen.

In der Wochendstehgreif-Aufgabe „Die Sinfonie der Großstadt“ vom 12.-15.12.2003 entstand ein zunächst schnöde anmutender Guckkasten, der auf den ersten Blick gar nicht als solcher zu erkennen ist. Bei näherer Betrachtung stellt man jedoch fest, wie vielschichtig er ist und wie viel Raum er für Interpretationen lässt. Näheres beim Projekt Vielschichtig.

Daniel Weide

Bürogründung und Internetpräsenz

Ein eigenes Architekturbüro zu gründen ist schon spannend! Es bedarf einer gewissen beruflichen Erfahrung, einer Bauvorlageberechtigung der Architektenkammer (die es frühestens nach 2 Jahren Berufserfahrung gibt), einer guten geschäftlichen Vorbereitung mit Businessplan, einer Grundausstattung mit Geräten und Software, einer Corprorate Identity und vor allem dem Willen zur Selbstständigkeit.

Nach fast 4 Jahren als Architekt im Ingenieurbüro Bell in Rockenberg-Oppershofen habe ich am 2.2.2011 also mein eigenes Architekturbüro in Rockenberg gegründet. Die Voraussetzungen waren alle erfüllt. Natürlich musste ich das irgendwie bekannt machen. Die Erstellung einer Internetseite stand für mich von Anfang an ganz oben auf der To-do-Liste, auch wenn ich noch nicht viel Eigenes zu veröffentlichen habe. Aber jetzt ist meine Internetseite für architektur WEIDE online.

Schauen Sie unter anderem in der Navigation unter büro nach meiner Philosophie und Ausstattung. Meine Referenzen finden Sie bald unter projekte.

Daniel Weide