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architektur WEIDE
projekte


Sanierung eines Wohnhauses

Ein Wollmantel für die alte Bausubstanz

 

Das Wohnhaus befindet sich schräg gegenüber dem historischen ehemaligen Rathaus des Dorfes in einer denkmalgeschützten Gesamtanlage. Das Grundstück ist typisch aufgebaut: Das Wohnhaus und ein Nebenhaus stehen giebelständig an der Straße. Dazwischen befindet sich ein Hof mit zweiflügligem Tor und seitlicher Eingangstür. Ein Querbau trennt den Hof vom Garten.

 

Im Rahmen einer Gesamtplanung für das Grundstück, u.a. mit einem neuen Scheunenersatzbau als LKW-Garage, wurde in einem ersten Bauabschnitt das Wohnhaus insbesondere aus Gründen der Energieeinsparung saniert. Die Systemgrenze des beheizten Bereichs wurde um das Erd- und Obergeschoss gelegt. Als Energiequellen sind ein manuell befeuerter, wasserführender Holzofen im Wohnraum und ein Holzscheitvergaser im Nebengebäude vorgesehen. Die Außenwände unterschiedlicher Konstruktionsweisen erhielten nicht nur eine Wärmedämmung aus Mineralwolle über dem vorhandenen Putz, es wurden auch neue Sprossenfenster mit gleicher Leibungstiefe wie vorher eingebaut. Dazu war der Einbau einer kontrollierten Wohnraumlüftung einzuplanen. Im Gewölbekeller wurde ein Warmwasserspeicher mit zugehörigen Komponenten installiert. Die Leitungen für eine Regenwassernutzung wurden ebenfalls schon verlegt.

 

Überwacht wurden bei der Baumaßnahme insbesondere aus denkmalpflegerischer Sicht die Sanierungsarbeiten an der Gebäudehülle aber auch die Bau- und Installationsarbeiten im Keller. Der Ausbau der Wohnbereiche einschließlich Technik erfolgte größtenteils in Eigenleistung, wobei die Arbeiten bei Übergabe noch im Gange waren.

 

Durchführung

2011-2012, Dauer der wesentlichen Bauarbeiten: ca. 7 Monate

 

Gesamtkosten

ca. 110.000 Euro